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Abbildung:
Darstellung der ersten 36 Basisfunktionen der ART-Repräsentation [51].
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Die ART-Repräsentation ist eine regionbasierte Formrepräsentation
und bildet mit der konturorientierten CSS-Repräsentationstechnik die
beiden Formbeschreibungstechniken des MPEG-7 Standards
[6]. Die ART-Repräsentation beschreibt die Form
eines Objektes kompakt und effizient. Außerdem ist sie invariant
gegenüber Rotation und Verzerrung der Objektform.
Die
ART-Repräsentation eines Objektes besteht aus Koeffizienten
,
die sich gemäß Gleichung 5.15 berechnen lassen. Diese
Koeffizienten entsprechen den in Abschnitt 5.4.2 beschriebenen
Zernike-Momenten. Der Unterschied zwischen Zernike-Momenten und der
ART-Repräsentation ist die Wahl der Basisfunktionen, die zur
Berechnung eingesetzt werden.
Analog zu den Zernike-Momenten
bezeichnen
die Basisfunktionen der
ART-Repräsentation. Sie besitzen die Ordnung
und
und lassen
sich, wie in Gleichung 5.16 zu sehen ist, in einen radialen und
einen winkelabhängigen Teil separieren. Die Variable
ist ein binäres Bild in Polarkoordinaten, welches das zu
untersuchende Objekt (oder auch mehrere) enthält. Die
ART-Repräsentation lässt sich in abgewandelter Form auch auf
Graustufen und Farbbilder anwenden
[18][51].
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(5.17) |
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(5.18) |
Im MPEG-7 Standard wird empfohlen, die Magnitude der ersten 35
Koeffizienten zur Beschreibung der Objektform heranzuziehen, wobei der
erste Koeffizient nicht berücksichtigt werden soll, da dieser zum
Normalisieren der restlichen Koeffizienten eingesetzt wird. Es werden
drei radiale und zwölf winkelabhängige Funktionen eingesetzt (
und
), um die Koeffizienten zu
bestimmen. Abbildung 5.10 zeigt diese Funktionen.
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Stefan Stiene
2006-04-03